
In den letzten Jahren gewann im Sortiment der Puzzles ein neues Sub-Genre besondere Bedeutung. Gemeint ist in diesem Zusammenhang das Fotopuzzle. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter dem Terminus Puzzle? Puzzle stammt aus dem Englischen und bedeutet "Rätsel" oder "Verwirrung". Letztlich handelt es sich bei Puzzles um mechanische Geduldsspiele bzw. Legespiele mit dem Ziel, einzelne Puzzleteile zu einem großen und ganzen Stück miteinander zu verbinden. Interessanterweise wurden die ersten Puzzlespiele mit der Laubsäge hergestellt. Die Geschichte des Puzzles reicht bis in das 18. Jahrhundert zurück. Entscheidend für die Erfindung des Puzzles war John Spilsbury, ein gelernter englischer Kupferstecher. Das erste von ihm entworfene Puzzle war eine Landkarte, welche Großbritannien abbildete.
Dieses unterteilte Spilsbury schließlich in die jeweiligen Grafschaften. Ursprünglich war das Spiel dazu gedacht, dem Erdkunde-Unterricht einen positiven Aufschwung zu vermitteln. Allerdings waren die Puzzleteile bei weitem nicht so geformt wie wir sie heute kennen. Die uns bekannten Interlocking-Puzzles entstanden erst Mitte des 19. Jahrhunderts, also fast hundert Jahre nach der Erfindung des Puzzles. Während der Industrialisierung begann schließlich auch die Massenproduktion der Puzzles. Das damals entwickelte Verfahren wird auch heute noch anwendet. Ein Motiv wird auf Pappe gedruckt. Diese wird wiederum mittels einer Stanze in viele unterschiedliche Teile zerlegt. Im 21. Jahrhundert sind Fotopuzzles aus dem Grund so beliebt, da eigene Motive verwendet werden können. Diese sind etwas teurer, allerdings erfreuen sie sich einer Vielzahl von Nutzern. Fotopuzzles werden nicht nur im klassischen Rechteckformat produziert, sondern auch in Sonderformen.
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